← Zurück zum Blog

Die 10 schönsten Strände Südkoreas

Südkorea hat Strände an drei Seiten: dem Gelben Meer im Westen (ruhig, flach, schlammig), dem Japanischen Meer im Osten (klarer, tiefer, mit Wellen) und dem Südmeer mit vielen kleinen Inseln. Jeju ist die bekannteste Insel. Die Hauptsaison ist Juli und August; Wassertemperaturen liegen dann bei 24 bis 27 Grad. Außerhalb der Saison sind koreanische Strände ruhig und meist leer.

1. Haeundae Beach, Busan

Haeundae ist der meistbesuchte Strand Koreas: 1,5 Kilometer weißer Sand, unmittelbar angrenzend an das Stadtzentrum von Busan. Im Juli und August wird er von Millionen Menschen besucht; der Strand ist so voll, dass das Wasser kaum sichtbar ist. Die Infrastruktur ist perfekt: Rettungsschwimmer, Beachvolleyball, Restaurants. Außerhalb der Hochsaison verwandelt er sich in einen entspannten, fast menschenleeren Stadtstand.

2. Gwangalli Beach, Busan

Gwangalli liegt wenige Kilometer westlich von Haeundae und bietet direkten Blick auf die Gwangan-Brücke, eine illuminierte Kabelbrücke über die Busan-Bucht. Feiner weißer Sand, klares Wasser. Nachts ist der Brückenausblick einer der schönsten städtischen Strandmomente Asiens.

3. Hamdeok Beach, Jeju

Jeju ist die touristische Hauptinsel Südkoreas: ein erloschener Vulkan mit Lavaformationen, Waterfalls und weißen Sandstränden. Hamdeok Beach an der Nordküste: türkisfarbenes Wasser, weißer Sand, Lavafelsenformationen an den Seiten. Im Sommer mit koreanischen Touristinnen voll; im Frühjahr und Herbst ruhig.

4. Jungmun Beach, Jeju

Jungmun liegt an der Südküste Jejus: ein breiter weißer Strand mit kräftigen Wellen (gut für erfahrene Surfer), umgeben von Basaltklippen. Das Wasser ist 23 bis 25 Grad im Sommer. Das nahegelegene Jungmun-Resortgebiet hat viele Hotels und Attraktionen.

5. Naksan Beach, Gangwon

Naksan liegt an der Ostküste, nördlich von Sokcho: weißer Sand, klares Wasser des Japanischen Meeres (23 bis 25 Grad im Sommer), der buddhistische Naksan-Tempel auf den Klippen dahinter ist ein ungewöhnlicher Strandanblick. Eine der schönsten Strandkulissen Koreas mit religiöser Dimension.

6. Sokcho Beach, Gangwon

Sokcho ist das Strandtor zum Seoraksan-Nationalpark: weißer Sandstrand, direkte Berge dahinter. Das Wasser des Japanischen Meeres ist klarer und sauberer als an der Westküste. Seefrüchte-Restaurants am Hafen sind die gastronomische Ergänzung.

7. Daecheon Beach, South Chungcheong

Daecheon liegt an der Westküste Koreas am Gelben Meer: ein sehr langer Strand (3,5 Kilometer), der allerdings wegen des flachen, schlickigen Gelben Meers eher für Mudbaths als für Schwimmen bekannt ist. Das Daecheon-Mudfestival im Juli ist ein nationales Event.

8. Maengbang Beach, Gangwon

Maengbang liegt in der Nähe von Samcheok an der Ostküste: weißer Sand, türkisfarbenes klares Wasser, von Kiefernwäldern umgeben. Weniger bekannt als Haeundae, mit einem ruhigeren, landschaftlich schöneren Charakter.

9. Seopjikoji Beach, Jeju

Seopjikoji liegt an der Ostküste Jejus nahe dem gleichnamigen Kap: weißer Sand, basaltische Klippen, Rapsblüten-Felder dahinter im Frühling. Ein weniger überlaufener Strand Jejus, ideal für Spaziergänge und Fotografieren.

10. Ureuk Beach, Jeju

Ureuk ist ein kleiner schwarzer Sandstrand nahe Jeju City: vulkanischer Sand, ruhiges Wasser, wenige Touristen. Ein guter Kontrast zu den weißen Stränden im Süden und Norden der Insel — die vulkanische Seite Jejus in Strandform.

Jeju als Strand-Destination

Jeju (Jeju-do) ist Südkoreas bekannteste Insel-Destination: UNESCO-Weltnaturerbe für ihre Vulkanformationen, Olle-Wanderwege entlang der Küste und thermale Natur-Bäder. Die Strände Jejus variieren stark: weißer Korallenkornsand im Norden (Hamdeok), schwarzer Vulkansand im Osten (Ureuk), offene Brandungsstrände im Süden (Jungmun). Jeju ist von Seoul in 55 Minuten per Inlandsflug erreichbar und das meistgeflogene Streckenpaar weltweit (Seoul-Jeju stand lange auf Platz 1 der Passagierfrequenz).

Außerhalb der Hochsaison (September bis Juni) ist Jeju klimatisch angenehm: weniger Touristen, kühlere Temperaturen, Rapsblüten im März und April. Herbst (Oktober) gilt als schönste Reisezeit: klare Luft, keine Hitze, Laubfärbung im Landesinneren.

Essen und Strandkultur in Korea

Koreanische Strandkultur ist eng mit Essen verbunden. Fischmärkte neben Badeständen sind Standard: Sokcho am Nordstrand hat einen der besten Seefrüchtemärkte der Ostküste. Haeundae in Busan ist umgeben von Meeresfrüchte-Restaurants. Koreanische Snacks am Strand: Gimbap (Reisrollen), Tteokbokki (Reiskuchen in Soße), frische Meeresfrüchte-Grillstände.

Das Konzept der "Bbaengpan" (Decken/Matten am Strand statt Liegen) ist typisch koreanisch: Familien bringen eigene Matten und Kühltaschen mit und lagern gruppenweise am Strand. Strandliegenverleih wie in Südeuropa ist weniger verbreitet.

Reisehinweise

Seoul (Incheon) und Busan haben internationale Flüge. KTX-Hochgeschwindigkeitszug von Seoul nach Busan dauert 2,5 Stunden. Jeju ist per Inlandsflug in einer Stunde erreichbar. Strandöffnungszeiten sind in Korea streng geregelt; offiziell bewachte Strände sind von 7 bis 18 Uhr im Sommer beaufsichtigt, außerhalb dieser Zeiten ohne Rettungsdienst. Die Badesaison ist offiziell Juli und August; außerhalb dieser Monate kann das Wasser kalt und unbeaufsichtigt sein.

Auf der Karte erkunden

Alle koreanischen Strände — von der West- bis zur Ostküste und Jeju — sind auf der interaktiven Karte eingetragen. Der Südkorea-Filter zeigt alle drei Küstenlinien.